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TSG FRAUENMANNSCHAFT

SV Eintracht Ortrand - TSG Lübbenau 23:22 (16:12)

Mit fast vollem Kader reisten wir am vergangenen Wochenende nach Ortrand. Von der Tabellensituation war alles klar, jedoch verlor man im Hinspiel schon unglücklich gegen die Gastgeber.

Ortrand legte gleich zwei Treffer in Folge vor ehe Anna Gerbens das Anschlusstor setzte (2:1, 2.Min.). Nach dem Ausgleich gelangen wir wieder mit zwei Toren in Rückstand. Unsere Deckung stand sehr wackelig und durch mangelnde Absprache kam Ortrand zu leicht zum Erfolg. Ebenso lief es im Angriff auch nicht optimal. Laufbereitschaft und Kombinationen waren wenig erkennbar. Dennoch hielten wir mit und es war uns möglich den Rückstand in ein Unentschieden zu verwandeln (5:5, 8. Min.). Leider fehlte uns immer wieder der Druck und Wille, um in Führung zu gehen. Tore von Tabea Schmidt (1), Anna Gerbens (1) und Madina Stein (1) hielten den 2 - Tore - Abstand konstant. Die letzten 7 Minuten waren unsere schwächsten im ganzen Spiel. Ortrand nutzte ihr Überzahlspiel aus, um die Führung weiter auszubauen. Überhastete Angriffe bzw Abschlüsse setzten die Gastgeberinnen zum Konter ein. Zur Halbzeit lagen wir somit mit 4 Toren hinten (16:12).


In der Kabine gab Trainer Peter Losch die Anweisung, dass wir uns nicht aufgeben und weiter kämpfen sollen. Allen war klar, dass jetzt eine deutliche Leistungssteigerung erfolgen muss, damit das Spiel gedreht wird.

Nach Wiederanpfiff netzte Franziska Bludau den ersten Treffer ins Tor. Doch auch jetzt kamen unsere berühmt berüchtigten 10 und an diesem Tage sogar 15 Minuten. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel und wurden durch die zum Teil fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen immer wieder aus der Bahn geworfen. Nach 45 gespielten Minuten und einem Stand von 20:15 musste der Trainer die Auszeit nehmen. Endlich Aufwachen und Handball spielen hieß es von der Bank. Dies zeigte sofort Wirkung:
Madina Stein (1), Tabea Schmidt (2) und Anna Gerbens (1) verkürzten mit ihren Toren auf 21:19. Ortrand musste jetzt ihr Team-Time-Out einsetzten. Endlich stimmte unsere Deckung und Torfrau Malina Stein steigerte sich und konnte viele hundertprozentige Würfe entschärfen. Nach der kurzen Pause dann die Belohnung : Jaqueline Werner (1) und Madina Stein (1) setzten den Anschluss- bzw Ausgleichstreffer (21:21, 54.Min.). Danach war es Tabea Schmidt, die den ersten Führungstreffer der TSG-Frauen erzielte (21:22). Noch 3 Minuten zu spielen und alles ist offen. Die Angriffe ruhig ausspielen und somit würde ein weiterer Treffer zum Sieg reichen. Doch Ortrand fing den Ball hinten ab und legte den Ausgleich hin. TSG wieder im Angriff: durch Kombinationen kam unsere Mitte frei am 6 Meter zu Wurf, wo ihr der Ball aus der Hand geschlagen wurde, aber statt einem 7 Meter oder wenigstens einem Freiwurf, gab es Abwurf für Ortrand. Diesen nutzten sie zum schnellen Angriff und zum Schluss- und Siegtreffer (23:22).

Eine bittere Niederlage, die nicht hätte sein müssen. Leider hatte man den Eindruck, dass wir nicht nur einen Gegner bei diesem Spiel hatten.

Nichtsdestotrotz müssen wir den Kopf hoch halten. Am kommenden Samstag steigt das Derby gegen den LHC Cottbus II in heimischer Halle. Dort müssen wir wieder zu alter Stärke finden.

Dafür bitten wir um lautstarke Unterstützung und danken den mitgereisten Fans.

Das Spiel findet am 07.03.2020 um 15:30 Uhr in der Gelb-Blau-Arena statt.

Tor: Malina Stein, Saskia Stoll
Feld: Anna Gerbens (6/1), Tabea Schmidt (8), Madina Stein (3), Jaqueline Werner (2), Franziska Bludau (1), Nicole Patallas, Annabell König (2), Annica Käbel, Linda Dautert, Franziska Bullan, Sophia Müller

JW

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