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Lok Peitz vs. TSG III    20:30  (HZ 9:16)
 
Steil in den Himmel ragten die weissen mächtigen Kühlturmwolken des weithin sichtbaren Energieriesen aus Jänschwalde und salutierten dem Kreismeister bereits aus der Ferne. So zeitig war der riesige Wagentross der "Dritten" schon lange nicht mehr on Tour zu einem saisonalen Finalspielort. Als der Wagenkonvoi den Parkplatz der Peitzer Heimspielstätte großflächig beschlagnahmte staunte der Hausmeister nicht schlecht. Er hatte wohl noch nie so viele OSL Nummernschilder in Verbindung mit Fahrzeugen des höherpreisigen Segments gesehen. Naja schließlich war ja Sonntag und wunderschönes Wetter, da kann man schon mal mit dem guten Wagen vorfahren. Was so ein letzter Spieltag an eigenem Spielerpotenzial auf die Bühne ruft ist schon erstaunlich. Die Kabine bekam das gleich mal zu spüren und platzte schon aus den Nähten als noch etliche Spreewälder im Gang standen. Das hatte schon was von der S9 am Berliner Olympiastadion, wenn nach Spielende alle enttäuschten Hertha-Fans in die erste Bahn wollen. Viel entspannter ging es da am top ausgestatteten Hallenimbiss zu. Hier belegt Peitz einen der vorderen Plätze im Versorgungsranking der Kreisliga und weiß geschmacklich und in der Preisgestaltung vollends zu überzeugen.
 
TSG III : Chemie Guben II | 28:17 (HZ 18:10)
 
JA sie haben es wieder getan und JA auch diesmal wieder in beeindruckender Art und Weise. Zum 4. Mal in Folge gewinnt die ruhmreiche "Dritte" die Meisterschaft. Der FCB der Kreisliga E zeigte auch im letzten Heimspiel der Saison die komplette Bandbreite attraktiven Handballsports und fertigte die Sportfreunde aus Guben, in guter alter Schaffnermanier, kompetent und zügig ab. Bereits die betont aktive Erwärmungszeremonie des Serienmeisters lies nur gutes erahnen. Das mit 14 Spreewälder Ballathleten restlos ausverkaufte Spielprotokoll wäre auch anstandslos als Anmeldeliste für ein Eisbeinessen durchgegangen. Somit hatte MV Pitti schon mal vorab in der üppig gefüllten Kabine die Qual der Wahl welche Protagonisten er anfänglich das Vertrauen schenkt. Die selbe Frage hätte man sich hier auch schon bei der Wahl des Stimmungsaufhellers stellen können. Geschmacklich extrem variabel aufgestellt und in der Menge durchaus mit jedem Späti im Prenzlauer Berg konkurenzfähig waren die Weichen bereits deutlich sichtbar auf Erfolg gestellt. Allerdings vermittelten unsere Gäste aus der ehemaligen Wilhelm Pieck Stadt Guben nicht wirklich das Gefühl hier kampflos die Punkte abzugeben.

TV Forst : TSG III 18:26 (HZ 9:12)

Und jährlich grüßt das Murmeltier, so könnte man am besten die Auswärtspartie im kleinen verträumten Grenzstädtchen Forst umschreiben. Wie immer regnet es hier, wie immer sind wir die ersten an der Halle und wie immer ist freie Platzwahl auf dem leeren Parkplatz. Glücklicherweise erschien der Hallenwart zeitnah und nachdem er sein nostalgisches 28er-Herrenrad mit guter, alter, offener Kettenschaltung ordnungsgemäß gegen Diebstahl gesichert hatte, durften wir in sein Reich eintreten. Vor der Erwärmung gab es auch gleich nochmal vom Hallenchef eine scharfe Ansage was das benutzen von Haftmittel betrifft. Und wäre das alles nicht schon schlimm genug, so quälte er unsere Gehörgänge noch mit seiner völlig übersteuerten Playlist "Best of Hallenwart" die Gassenhauer aus den letzten 30 Jahren. Bis dahin einzig positiv war die mitgereiste Spieleranzahl und der nett aufgebaute Getränketurm in der Kabine. Dank einiger Geburtstage in der letzten Woche ließ dieser geschmacklich keinerlei Wünsche offen und konnte auch in allen farblichen Farcetten überzeugen. Bevor es dann mit Handball losging erklärten die Assistenten von MV Pitti, dem nach langer Zeit wieder zum Team dazugestoßenen Spfr. Brendel, sicherheitshalber noch mal die technischen Regelbasics. Vorrangig ging es um die 6 und 9 m Linie und deren Bedeutung. Zum Glück hat sich ja da während seiner langen Abwesenheit nicht so viel verändert. Geleitet wurde das Match von zwei Sportfreunden aus Lübben, denen ich schon sehr sehr lange mal ein gut geführtes Spiel gönnen würde. Schließlich ist ja noch kein Meister vom Himmel gefallen. Leider an diesem Spieltag auch wieder nicht. Naja vielleicht klappt es ja beim nächsten Versuch.

TSG III : HCS IV | 31:12 (15:7)
 
Letztendlich locker und mit der imposanten Souveränität eines Kreisliga Spitzenteams fertigte die "Dritte" den Gast aus der kleinen benachbarten Spreewaldgemeinde ab. Mit der nur bei Heimspielen üblichen personellen Überdeckung stand MV Büttner ein dickes Brett an Spieleroptionen zur Verfügung. Allein auf der Torwartposition bewarben sich gleich 4 Kollegen für das Amt. Leider traf Willi beim Vorstellungsgespräch nicht ganz so ins schwarze und konnte seinen Turnbeutel wieder ins Auto bringen. Vielleicht war es auch sein breitbeiniges Gangbild, welches auf eine schwere Zerrung im Schrittbereich oder eine Weichteilprellung in selbiger Region schließen läßt, was der medizinischen Abteilung Rätsel aufgab. Ich persönlich denke das das die Folgeerscheinung vom wochenlangen Fahren im Pizzastück ist um irgendwann mal in die alpine Grundhaltung zu wechseln.
Eine besondere Motivationsansprache war vor Spielbeginn nicht nötig. Jeder wusste das nur ein Sieg auf dem Weg zum erneuten Gewinn der Meisterschaft zählt. Dem entsprechend routiniert kreiste der Zaubersaft durch die Kabine welche mitllerweile den Flair eines gut sortierten Späti´s hat.
HV Ruhland/Schwarzheide vs. TSG III   22:32 (10:16)
 
 
Relativ kühl war es als die kleine sympathische TSG Abordnung am letzten Samstag an der Halle am Seecampus vorfuhr und ihre Kleinwagen auf einen der unzähligen Stellflächen in die endgültige Parkposition brachten. Die für uns relativ späte Anwurfzeit ist wahrscheinlich das Los wenn Du als Hauptact gebucht bist, ermöglichte es aber mal den Sonnenuntergang in Ruhland zu betrachten. Ich persönlich konnte dabei keinen nennenswerten Unterschied zum heimischen Szenario feststellen. Das minimalistisch wirkende Umkleideräumchen im inneren der Ruhländer Heimspielstätte war für das Lübbenauer Rumpfteam, zumindest an diesem Tage, vollkommen ausreichend.
TSG III vs. Massen II  30:21 (16:11)
 
Nach einer 8-wöchigen Wettkampfpause konnten sich die Spieler der "Dritten" am letzten Wochenende endlich ein gesundes neues Jahr wünschen. Für einige war es der erste Sportkontakt im Jahr 2019 und musste natürlich traditionell zelibriert werden. Also ging es vorab erstmal ins Trainigslager nach Beuchow. In Bimbo´s Eisbeinstüberl hieß es gleich mal Stärke zeigen und den persönlichen Kampf gegen die Fleischmassen aufzunehmen. Hier darf bereits jedem der Teilnehmer ein hervorragender Fitnesszustand attestiert werden und auch bei den unendlichen Malteserfestspielen im Anschluß, wovon nur der erste kalt war, ist niemand nennenswert abgefallen.Vielleicht hat der ein oder andere dabei doch etwas überpact oder bei den Regenerationsübungen geschummelt. Anders ist der z.T. saftlose verspätete Spielbeginn am Sonntag kaum zu erklären. Allerdings war für die Anwurfzeitverschiebung allein das Gastteam verantwortlich. Da hatte doch tatsächlich so ein Jungspund vergessen den Trikotbeutel mitzunehmen.
TSG III : HCS III  27.22   (HZ 17:11)
 
Leider nur mäßig gefüllt präsentierte sich die Lübbenauer Blau-Gelb Arena zum vorweihnachtlichen Derby der Kreisliga Spielbezirk E. Somit verpassten einige treue Anhänger des einheimischen Serienmeisters ein rassig gutklassiges Punktspiel beider Teams. Ob die Luckauer Berstebuben oder unsere "Dritte", beiden hätten locker das Zeug dafür in der nächst höheren Spielklasse auf Punktejagd zu gehen. Einzig die dann ungewisse Staffeleinteilung, durch das zumindest bei diesem Thema sehr experimentierfreudige Fachkomitee, hält wohl letztendlich beide Teams davon ab. Wie bereits schon mal erwähnt könnten dann durchaus weitere interessante lokale Derbys entfallen, dafür aber eventuell heimatkundliche Entdeckungstouren in den Norden Brandenburgs hinzu kommen. Da ist mir eindeutig zuviel Konjunktiv im Spiel. Dann doch lieber weiter im aktuellen und überschaubaren Modus.

TSG III : Lok Peitz  39:18  (HZ 20:12)
 
Als die Peitzer Sportkollegen am letzten Sonntag Ihren Adventskalender öffneten, ahnten sie mit Sicherheit nicht das sich hinter dem Türchen satte 39 Buden verbergen. Denn genau so viele Bälle versenkten die ballsportbegeisterten Altmeister aus Lübbenau im Kasten der Kollegen aus der Stadt des Edelfischs. War die Truppe um den bekannten Cottbuser Ex-Profi Steffen Mellack in den ersten Minuten noch ebenbürtig, so brach ihr spielerisches Konzept nach 15 Minuten langsam zusammen. Leichte Ballgewinne ermöglichten es dem Hausherren ein Füllhorn an Kontern zu laufen. Ehrlicherweise muß man aber sagen das nur ein Sportler in den Reihen der Büttner Truppe gewillt war die Kurzsprintdistanz des öffteren zu bedienen.

 
HC IV  :  TSG III  22:30 (HZ 8:14)
 
Als am letzten Sonntag der BM um 11.11 Uhr das heimische Rathaus in närrische Hand gab erwärmten sich seine Sportkameraden im Lübbener "Blauen Wunder" bereits intensiv. Dort stand die Auswärtspartie gegen den HC Spreewald IV auf der November Playlist des Rekordmeisters der Kreisliga E.
Waren es am Freitag nur 6 Spieler die für das Match den Daumen hoch in die Chatgruppe sendeten, so standen bei der Erwärmung letztendlich dann 13 mehr oder weniger fit, handballbegeisterte Spreewälder auf dem Parkett der Lübbener Heimspielstätte. MV Pitti hat es wieder mal geschafft neue Spieler aus dem scheinbar unendlichen Fundus der TSG Akademie zu aquirieren. Ob mit Saisondebütant Hasifusi, A-Jugendsprinter Robin oder der nach 15jähriger Handballbstinenz wiederbelebte Matze, gab es viele neue Gesichter im schicken Gewand der "Dritten" zu sehen. Selbst Sewe, als Vertreter der Abteilung "Lübbenauer Edelrösser", gab seinen Einstand in der Büttner-Truppe. So kam es, das die gemeinschaftliche Erwärmungszeremonie erstmal zu einem kurzen Kennenlerngespräch genutzt wurde. Also so eine Art Speeddating zur besten Frühschoppenzeit.
TSG III: HV Ruhland/Schwarzheide  39:27  (HZ 21:12)
 
Stahlblauer Himmel, 26°C und eine leichte Brise aus s/w Richtung. So begrüßte die "Dritte" am Sonntag Ihre Gäste aus der Südbrandenburgischen BASF Metropole. Gern hätten wir das Match auf das nahe gelegene und im ästhätischen Stadtbild eingbettete Beachvolleyballfeld des Fitness-Studio Atlanta verlegt, doch die Regularien des Handballverbandes sind bei der Festlegung der Spielstätten sehr eng gefasst. Somit startete das Spiel pünktlich 11.00 Uhr wie üblich im Indoorbereich der gut geheizten Gelb-Blau Arena. Erstaunlicher Weise teilten sich exakt 84 handgezählte Zuschauer die handballerische Leidenschaft mit den Akteuren beider Teams.
Gernania Massen II : TSG III    22:27 (HZ 6:16)
 
Mit einer relativ überschaubaren Personenzahl trat die "Dritte" am letzten Samstag die Reise nach Massen an. Glücklicherweise wurden die 6 Feldspieler ( alle bereits mit grauem Haaransatz und jenseitz der 40) von 2 Jugendspielern unterstützt. Ansonsten hätte man  denken können das da eine Alt-Herrentruppe zur Landesgartenausstellung oder in den Wörlitzer Park fährt. Einziger Vorteil einer so dünnen Spielerdecke ist, das jeder viele Haken in der Umkleide belegen und der Turnbeutel quer stehen kann. Das war dann aber schon alles. Die Germanen aus Massen schienen sich als momentaner Tabellenzweiter richtig was vorgenommen zu haben. An ihrer fast einstündigen Erwärmungszeremonie beteiligten sich 14 Spieler sehr aktiv, wobei am Spielfeldrand noch einige Kollegen standen die kein Trikot mehr bekommen haben.
Chemie Guben II : TSG III   22:28 (HZ 14:13)
 
Nach einer heimatkundlichen Entdeckungstour entlang der Tagebaukante, begleitet von Kohlezügen und den Nebelsäulen der Jänschwalder Kühlturmgiganten, näherten wir uns der heutigen Destination Guben. Wenn Dein Handy Dir als Netz bereits Polska Telefonia anbietet und die schwarz-rot-goldenen Grenzpfähle klar signalisieren das Du an der Oder/Neiße Friedensgrenze bist, kann der Sportpark von Chemie Guben nicht mehr weit sein. Lange nicht mehr hier gewesen und doch alles sofort wiedererkannt, passt nicht nur auf die legendäre Sporthalle, sondern auch auf einige altgediente Spieler die das neu gegründete Team aus der Wilhelm-Pieck-Stadt verstärkten.
TSG III : TV Forst 36.17 (HZ 21:9)
 
Nach dem unnötigen  Ausrutscher der Vorwoche, der nicht überbewertet werden sollte, wollten die Männer um Coach Pitti im ersten Heimspiel der neuen Spielzeit ihr wares Leistungsvermögen präsentieren. Mit dem TV Forst hatten sie gleich mit dem momentanen Tabellenführer die Möglichkeit dazu. Dieser trat zwar mit einer sehr ausgedünnten Truppe die Reise in den Spreewald an, doch auch auf Seiten der "Dritten" fehlten 5 Stammkräfte aus dem Team der Vorwoche. Insider vermuteten das Sie noch in der Luckauer Sporthalle sind und an den Wänden die Farbschäden der letztwöchendlichen Fehlschussorgie ausbessern.
HCS III : TSG III  27:24 (HZ 16 : 13)
 
Da sind wir nun  wieder angekommen in der Kreisliga Staffel E. Oder anders gesagt, der Tunnel am Ende des Lichts hat uns zurück. Zwar hat die "Dritte" in der letzten Saison alles weggenagelt und ist Verlustpunktfrei in die Südstaffel der Landesklasse gestürmt, hatte aber den als Platzhirsch agierenden HVB nicht auf dem Zettel. Dort hat man wahrscheinlich Angst gehabt das der UNESCO-Status für die in Stein gemeißelte Ligeneinteilung aberkannt wird. Doch dazu später mehr.
 
HV Ruhland vs. TSG III    23:35 (HZ 13:16)
 
Auch im letzten Saisonspiel gab sich der Serienmeister keine Blöße und besiegte die gastgebenden Ruhländer in angemessener Höhe. Anfänglich noch mit den hier üblichen Ballhaftungsproblemen kämpfend, fanden die Schützlinge um MV Büttner im Spielverlauf immer besser in die Partie. Entweder war in diesem Jahr der Ball besonders klein, oder die 7 angereisten Lübbenauer Feldspieler hatten an diesem Tage sich extra die großen Hände angezogen.Da waren schon gepflegte Fackeln dabei die dem Heimkeeper da um die Ohren flogen. Die Gastgeber verlegten sich fast ausschließlich auf das Kontern, was ihnen bis zum Halbzeitpfiff auch des öfteren gelang.

HC Lok Peitz : TSG III    22:38

 
Am letzten Sonntag machte sich der frisch gebackene Meister wieder mal auf den Weg in die Teichlandschaft. Was gibt es schöneres als bei herlichsten Sonnenschein zur Mittagsstunde zum Tabellenschlußlicht zu reisen um seinem Hobby zu frönen. Das mit dem tollen Wetter nutzen dachte sich die Landespolizei auch und räumte mal ihr komplettes Blitzerequipment auf die Straße. Normalerweise sind wir bei Auswärtsfahrten ein sehr verläßlicher Partner was das Auslösen solcher Meßeinrichtungen betrifft, doch diesmal sollte alles anders kommen. Äußerst bedächtig und immer Stvo Konform kullerte der Wagenkonvoi der "Dritten" in Richtung des Fischerdorfs.
 
TSG III vs. HC Lok Peitz   43:11 (HZ 20:8)
 
Bei schönsten Winterwetter empfing unsere "Dritte" zur Sonntags üblichen 11.00 Uhr Zeit das Schlußlicht aus Peitz. Das sich am Tabellenplatz nichts ändern wird, war auch gleich offensichtlich da die Gäste mit nur 7 Sportfreunden in den Spreewald anreisten. Ob der Rest der Truppe im heimischen Kraftwerk noch mit der Entladung der Kohlezüge beschäftigt war, oder mit der örtlichen Fischfangflotte im Packeis fest saß, ist reine Spekulation. Das enorme Platzangebot auf der gegnerischen Hallenhälfte wurde bei der Erwärmung durch die vielen anwesenden Kinder kompensiert und ausgiebig genutzt. Ganz anders auf der Seite der "Dritten". Hier herschte mal wieder ein absolutes Überangebot an Spielermaterial.

 

Als Fred G. am letzten Samstag die letzten dicken Kuchenkrümel vom Kaffeetisch fegte um in Ruhe seine neu gelieferte Outfittery-Box zu inspizieren, waren die Männer der "Dritten" bereits auf dem Weg nach Forst. Trotz eines leicht ausgedünnten Kaders war die vom MV Pitti ausgegebene Devise eindeutig. Um die Saison weiterhin verlustpunktfrei zu gestalten sollten die 2 Punkte unbdingt die Heimreise mit in den Spreewald antreten. Vorab gab es allerdings ein Novum in der Forster Sporthalle. Also nicht wie viele vielleicht denken, endlich eine ordentliche Erwärmungsmusik, nein es läuft wie immer Antenne Brandenburg. Vielmehr hat das allseits beliebte Haftmittelverbot auch hier in der Grenzstadt Einzug gehalten. Und weil man ja bekanntlich auf einem Bein nicht stehen kann, lieferten die Hausherren gleich noch das passende Spielgerät dazu. Ein nagelneuer Molten Ball mit Fußballabmaßen versprach bereits im Vorfeld der Partie handballerische Feinkost. Um das Optimum an Größe rauszuholen, hatte das Teil mit Sicherheit jemand an der Tankstelle aufgepumpt. Die beiden Spielleiter jedoch empfanden die Bowlingkugel entsprechend den Wettkampfbestimmungen.

Es ist mal wieder dieser besagte Sonntagvormittag. Alles ist für einen zünftigen Handball-Frühschoppen gerichtet. Getränke, leichte Snacks im heißen Darm und zahlreiche Zuschauer. Auf dem Feld zwei Gegensätze, wie sie nicht stärker sein könnten. Auf der einen Seite die Dritte von der TSG mit einem Altersdurschnitt von gereiften und gut abgehangenen 44 Jahren. Auf der anderen Seite die aufstrebende zweite Mannschaft aus Massen, im zarten Durchschnittsalter von 22 Jahren.

TSG III vs. HCS IV 32:19

 

Da wurde die Dritte doch glatt mal zum Vorspiel der Ersten Männer gebucht. Nichts mit der normalen Routine an einem Sonntagvormittag. Nein Primetime-Handball war angesagt. Man wollte nun mal dem anwesenden Samstags-Fachpublikum natürlich so einiges bieten. Das gelang allerdings nicht in vollem Umfang.

HC Spreewald III vs Die Dritte (26:36)

Sonntagnachmittag. Diesige Wolkenfetzen ziehen über die Berstestadt Luckau. Ein leicht traurig wirkender Tag. Ahnte auch Mutter Natur was der Heimmannschaft widerfahren sollte? Jedenfalls war sämtliche Wärme der Natur entzogen und geballt in die Halle an der Alten Schanze geleitet worden. Alter Schwede, war das warm da drin. Über dem Parkett konnte leichtes flimmern, wie man es an ein einem Hochsommertag auf den Straßen beobachten kann, sehen.

Die Gänsebraten sind noch nicht so richtig runter von der Hüfte. Die Ohren noch leicht betäubt von den Silvesterböllern des Schwarzmarktes aus der Grenzregion. Und doch hat uns der Alltag wieder. Und der heißt Sonntag, 11 Uhr, Kreisliga Handball. Auch wenn der Handball in diesem Bericht eine eher untergeordnete Rolle spielen wird. Als ungeschlagener Tabellenführer und Herbstmeister überwinternd, war es nun an der Zeit, die alten Knochen der Dritten wieder in Schwung zu bringen. Was war hängengeblieben? Hatte das fehlende Training Auswirkungen?

TSG III : HV Ruhland/Schwarzheide    40:17 (HZ 18.8)
 
Ob die Gästespieler der BASF-Werkstruppe bereits beim morgendlichen Öffnen Ihres Adventskalenders geahnt haben das sich hinter dem Türchen eine 40 Tore Packung verbirgt? Waren Sie es doch die im letzten Aufeinandertreffen mit unserer III. dieser eine empfindliche Niederlage beigebracht haben. Somit war die Marschrichtung für die Adventspartie klar vorgegeben und bedurfte keinerlei Extramotivation durch den MV Büttner.

Es gibt immer wieder Dinge, die man auch nach Jahrzehnten im Handballsport noch nicht erlebt hat. Ein Novum setzten nun die Fischerjungs aus Peitz. Noch nie haben wir erlebt, dass man zu einem Auswärtsspiel anreist und kurz vor dem Spiel gesagt bekommt, dass die gastgebende Mannschaft nicht antreten wird? Ja ihr lest richtig! Während der Tabellenführer noch verdutzt in der Halle stand, wurden bereits die Tore abgebaut. Bloß nicht noch Zweifel aufkommen lassen!

 

Es ist Sonntag, es ist 11.00 Uhr der Nebel steigt nur langsam von den regennassen Straßen der Lübbenauer Neustadt auf. Von der wärmenden Sonne eines goldenen Herbstes ist weit und breit keine Spur. Aber nicht ganz, beim Durchfahren des Lidl Kreisels erstrahlt bereits von weitem die Blau-Gelb-Arena im gleißenden Sonnenlicht. Das kann einfach kein Zufall sein, das Klärchen genau an diesem Ort es geschafft hat ihre Strahlen auf die Erde zu senden. Hier muß heute was ganz Großes passieren. So viele Leute habe ich noch nie zu dieser Uhrzeit in der Lübbenauer Heimspielstätte gesehen.

Zu einer Anwurfzeit die sonst eher den ersten Männermannschaften der Vereine zugestanden wird, ging es für die TSG Sieben gegen den Nachbarn vom HC Spreewald IV. Trotz einiger personeller Änderungen im Gegensatz zu den ersten Partien waren wir hier naürlich der klare Favorit.

TSG III : HC Spreewald III   33:24  (HZ 16:7)
 
Beim ersten Heimauftritt in dieser Saison konnte die "Dritte" überzeugen und den vielen anwesenden Fachbesuchern ihr Leistungsvermögen vollumfänglich präsentieren. Mit den Gästen aus Luckau erwartete die Büttner Seven gleich im ersten Spiel vor heimischer Kulisse einen Meisterschaftsmitfavoriten. Geprägt von vielen hitzigen und knappen Aufeinandertreffen in den letzten Spielzeiten wollten die Lübbenauer umgehend klare Verhältnisse schaffen und dem Derby sofort ihren Stempel aufdrücken.

Elsterwerdaer SV II : TSG Lübbenau III   10:35 (HZ 3:16)
 
Mannschaftlich gut aufgestellt und somit bestens gelaunt reiste die "Dritte" am Sonntag nach Elsterwerda. Dort im Süden des Landkreises ging es vorrangig erstmal darum den stationären Blitzer kurz vor dem Ziel zu orten und diesen endlich mal unfotografiert zu passieren. Das gelang uns hervorragend und sollte sich am Ende des Tages als einzig nennenswerte Hürde in der Stadt an der schwarzen Elster herausstellen.

Germania Massen : TSG III    17:39  (HZ  8:15)
 
Als am letzten Samstag die hochwertige Wagenkolone der "Dritten" am Massener Sportkomplex vorfuhr wurde es dort eng mit Parkplätzen. Der Lübbenauer Serienmeister reiste zum ersten Punktspiel der Saison mit 14 Spielern an. Da wurde es mächtig schmal in der Umkleide und der interne Kampf um die wenigen Kleiderhaken begann schon weit vor dem Anpfiff.

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