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BFC Preussen – TSG Lübbenau | 41 : 24  ( 21 : 9 )

Nach der schwer verdauten Niederlage beim Ludwigsfelder HC wollten es die Spreewälder beim Tabellenführer BFC Preussen besser machen. Doch auch in diesem 2. Auswärtsspiel in Folge enttäuschten die Siebert Schützlinge. Mit Matic G., Vincent Jauer und Christoph Wilde fehlten wichtige Leistungsträger im Kader und dem gesundheitlich angeschlagenen Dustin Trenkmann fehlte die gewohnte Torgefährlichkeit.

Die Mannschaft wirkte führungslos und ohne taktische Grundstruktur. Im Angriff häuften sich Abspielfehler und die Schützen scheiterten mit schlecht vorbereiteten Würfen. Die Gastgeber dagegen überzeugten mit sicherem Tempohandball. Sie hatten wenig Mühe ihre Angriffe gegen eine passive und ungeordnete TSG Deckung erfolgreich abzuschließen und die Treffer zum 8 : 1 und 15 : 5 zu setzen. Dem TSG Team fehlten Motivation und der letzte Wille im Kampf um die Anschlusstreffer. Der Tabellenführer konnte frei aufspielen. So war der Halbzeitstand von 21 : 9 bereits eine Vorentscheidung.

Auch im 2. Spielabschnitt keine Kampfansage der Gäste. Es fehlte der leidenschaftliche Einsatz um die hohe Niederlage in Grenzen zu halten. Das Debakel nahm seinen Lauf. Im Deckungsverhalten fehlten Beweglichkeit und der körperliche Einsatz gegen eine  athletisch und taktisch variable Berliner Offensive. Nach dem 26 : 11 war in der 45. Minute der Spielstand beim 30 : 14 auf 16 Tore angewachsen. Für eine Schadensbegrenzung fehlte den TSG Männern nicht nur die Kraft, sondern vor allem das spielerische Potenzial. Mit 3 Toren in Folge setzten die Gastgeber die letzten Treffer im Spiel und freuten sich über einen in der Höhe wohl nicht erwarteten 41 : 24 Heimspielerfolg.

Spielerkader: Helbich, Richard 1; Siebert, Marian; Werban, Thomas 2; Suhl, Justin 1; Trenkmann, Dustin 4; Richter, Stefan; Gogava, Zurab 5; Dikhaminjia, Giorgi 8; Wilde, Christoph ( verletzt ohne Einsatz ), Pipiale, Oliver 3; Verhoeven, Florian TW; Hilscher, Maik;

Fazit: Nicht nur der geschwächte Kader, sondern Schuld an der vermeidbar hohen Niederlage waren fehlende Motivation und der Wille  im Kampf um ein bestmöglichstes Ergebnis.

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