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TSG Lübbenau – HV Ruhland/Schwarzheide 31:15 (13:6)

Zur Mittagszeit am letzten Sonntag spielten wir in heimischer Halle gegen die Gäste aus Ruhland. Durch eine gut besetzte Bank wollten wir unbedingt die unglückliche Niederlage im Hinspiel weg machen.

Der Anfang der Partie begann recht vielversprechend. Nicole Maurer setzte unseren ersten Treffer nach knapp 2 Minuten ins gegnerische Tor. Unsere Deckung stand an diesem Tag fast über die komplette Zeit sehr solide. Es wurde gut verschoben und untereinander ausgeholfen. Im Angriff war es am Anfang wieder etwas zu statisch, was sich aber im Verlauf des Spiels ändern würde. 2 weitere Tore per 7m durch Jaqueline Drapart führten zu einem 3:0 Vorsprung (09:18).

Erst nach gut 10 Minuten konnten die Gäste ihren ersten Treffer erzielen (3:1, 10. Minute). Jetzt folgten aus unerklärlichen Gründen sehr hektische 5 Minuten auf Seiten der TSG. Viele Ballverluste und unkonzentrierte Abschlüsse führten dazu, dass Ruhland/Schwarzheide auf 5:4 aufschließen konnte (14. Minute). Wir gaben nicht auf und zeigen wieder unsere ganze Stärke auf dem Parkett. 5 Treffer in Folge durch Jaqueline Drapart (1), Tabea Schmidt (1), Jessie Suhl (1) und Nicole Mauer (2) waren die Belohnung dafür (10:4, 19. Minute). Auch unsere Torhüterin Carina Schulze hatte erheblichen Beitrag an diesem Ergebnis, hielt sie doch mehrere Würfe der Ruhländerinnen vom Tor fern. Mit einer Auszeit 5 Minuten vor Schluss wollte uns Trainer Rene Borchert nochmal in die Deviten lesen. Die Angriffe ausspielen und in der Deckung kompakt stehen bleiben war der Plan. 3 weitere Treffer in Folge sicherten uns einen guten Vorsprung zur Halbzeit (13:6).

Die Ansprache in der Kabine ließ nicht viel negatives zu. Kleine Fehler wurden analysiert und man war bestrebt diese nicht wieder zuzulassen. Ebenfalls sollte die Konzentration und das Tempo weiterhin hochgehalten werden.

Die zweite Hälfte begann so wie erste aufhörte, mit Toren für die Damen der TSG. Im Angriff wurde trotz der jetzt offensiveren Deckung der Gäste viel Laufbereitschaft gezeigt und durch verschiedene Kombinationen und guten Einzelleistungen wuchs der Vorsprung immer weiter voran. Jessie Suhl (1), Jaqueline Drapart (2), Vanessa Jank (1) und Annica Käbel (1) trugen dazu bei (18:9, 41.Minute). Nun sah sich der Gästetrainer gezwungen seine Auszeit zu nehmen. Einzig alleine die vielen Anspiele an den Kreis sollte in der Deckung noch unterbunden werden. Torhüterin Malina Stein hatte ebenfalls viele tolle Paraden gezeigt, die sehr gut umgesetzt wurden zu Kontern und zu einem schnellen Angriffsspiel über den Mittelaufbau. 10 Minuten vor Apfiff stand es 22:11 und jedem dürfte klar gewesen sein, dass uns der Sieg nicht mehr zu nehmen war. Nun konnte munter durchgewechselt werden und alle Spielerinnen bekamen ihre Einsatzzeiten. Nicole Maurer (2), Annica Käbel (1), Franziska Bludau (1) und Tabea Schmidt (1) vergrößerten den Vorsprung auf 29:14 in der 59. Minute. Durch eine Zeitstrafe auf unserer Seite und der offensiven Deckung der Gäste mussten wir eine Minute vor Schluss unsere Auszeit nehmen. Dies zeugt nicht von Arroganz oder ähnliches, viel eher sah der Trainer die Überforderung seiner Spielerinnen mit der Situation und weiste ihnen den richtigen Weg. Nach zwei weiteren Toren der Heimmannschaft war dann Schluss. Ein deutlicher 31:15 Heimsieg stand auf der Anzeigetafel.

Ein geglücktes Rückspiel, welches durch das insgesamt 300. erzielte Tor durch Nicole Maurer in der gesamten Saison gekrönt wurde. Ebenfalls stellen wir mit nur 248 Gegentoren die stärkste Abwehr der Liga dar. All dies sollte Mut geben für das nächste Auswärtsspiel am kommenden Sonntag (25.03.2018) in Elsterwerda. Anpfiff ist dort um 15 Uhr.

Vielen Dank an die heimischen und lautstarken Fans und an die Fotografin für die tollen Bilder vom Spiel.
Tor: Carina Schulze, Malina Stein
Feld: Nicole Maurer (9), Tabea Schmidt (4), Jaqueline Drapart (9/7), Vanessa Jank (2), Annica Käbel (4), Jessie Suhl (2), Nicole Patallas, Linda Dautert, Franziska Bluda (1), Jenny Natusch, Laura Knopf, Annabell König

JD

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