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TSG Lübbenau – HC Spreewald 21:13 (13:9)

Nach dem schweren Auswärtsspiel in Guben mit einem Punktgewinn, sollte dies eigentlich ein weniger aufregendes Spiel sein, aber falsch gedacht.
Erdenklich kämpferischer gestaltete sich die Partie gegen die Gäste aus der Nachbarstadt Lübben. Aber von Anfang an...Die Startzeichen standen nicht schlecht, zwar konnten wir nur auf eine Torhüterin zurückgreifen, dafür aber auf eine volle Bank mit einsatzfähigen Spielerinnen. Der HC Spreewald -  noch Punktgewinn in dieser Saison; aber wir waren darauf eingestellt sie trotzdem nicht zu unterschätzen.

Das Spiel begann und nach einem relativ langem Abtasten beider Mannschaften, konnten die Gäste 0:1 in Führung gehen, bevor Tabea Schmidt mit dem ersten Tor für die TSG ausgleichen konnte (1:1, 4.Min). So ähnlich lief es dann eine ganze Zeit lang. Die Gäste legten vor und wir zogen nach. Unsere Deckung noch zu lückenhaft und durch diverse Abstimmunsfehler wurden große Lücken deutlich, die die HC Spreewälderinnen nutzten. Auch der Angriff lief am heutigen Tage nicht besser, zu wenig Bewegung im Laufspiel und wenn man alle Pfosten- und Lattentreffer zusammenzählen würde, hätte man das doppelte an Toren zusammen. Nach gerade einmal 10 gespielten Minuten sah sich Trainer René Borchert gezwungen eine Auszeit zu nehmen (2:4). Durch neue Motivation und einige Umstellungen sollte es endlich voran gehen. Durch die Tore von Nicole Patallas (1), Vanessa Jank (1), Tabea Schmidt (2) und Annabell König (1) glichen wir nach 17. Minuten zum 7:7 aus. Endlich war der Knoten geplatzt und durch mehr Lauffreudigkeit im Angriff und faire Härte in der Deckung konnten wir durch zwei weitere Treffer in Folge in Führung gehen (9:7, 20. Min.). In den letzten 10 Minuten erhöhten wir unsere Führung durch Tore von Jessie Suhl (1), Jaqueline Drapart (1), Annica Käbel (1) und Antje Hollmeyer (1). Mit einem Halbzeitstand von 13:9 ging es dann in die Kabine.

Im Pausengespräch analysierte man die Fehler und suchte Lösungen dafür. War das bis jetzt abgelieferte Spiel doch weit unter unserer sonst gezeigten Leistung. Deckung kompakter und  Trefferquote erhöhen waren nur einige Ziele für die zweite Hälfte.

Die zweiten 30 Minuten begannen mit einem Tor für die Gäste (13:10). Über einen sicher verwandelten 7m war der Abstand aber wieder hergestellt. Die nächsten 10 Minuten zeigten daher auch kein anderes Bild. Der 5-Tore Abstand blieb erhalten und eine Leistungssteigerung war noch nicht deutlich zu erkennen. Jedoch erhöhten die TSG-Damen in den letzten 12 Minuten noch einmal das Tempo und durch schöne Kombinationen und Einzelleistungen bauten wir den Vorsprung aus. Auch unsere Torhüterin Carina Schulze kam jetzt einige Male mehr mit der Hand an den Ball und nutzte dieses zu langen Pässen für mehrere erfolgreiche Konter. 20:12 hieß es nach dem Treffer von Tabea Schmidt für die Heimmanschaft. Der Sieg war nun nicht mehr zu nehmen und auch das Unterzahlspiel in den letzten 2 Minuten brachte uns keine Abstandsverringerung ein. Der HC Spreewald setzte noch einen Treffer bevor Nicole Maurer das Tor zum Schlusspfiff erzielte. 21:13 stand auf der Anzeigetafel und somit Sieg im Derby für die TSG Frauen.

Natürlich waren die 2 Punkte wichtig, auch wenn es nicht die sonst gezeigte Stärke wiederspiegelte. Dennoch war es ein kämpferisches Derby, bei dem keine Mannschaft jemals aufgab.

In den nächsten Wochen heißt es daher zurückfinden zu alter Stärke und neue entwickeln. Das nächste Spiel findet wieder Auswärts statt. Am 17.02.2018 müssen wir zum SSV Rot-Weiß Friedland reisen. Anwurf wird dort um 16 Uhr sein und wir hoffen auf zahlreiche Unterstützung unserer treuen Fans.

Auch herzlichen Dank für den veranstalteten Lärm beim Derby.

Tor: Carina Schulze
Feld: Tabea Schmidt (8/1), Nicole Maurer (2), Jaqueline Drapart (2), Vanessa Jank (2), Nicole Patallas (2), Antje Hollmeyer (1), Jessie Suhl (1), Annica Käbel (1), Linda Dautert, Franziska Bludau, Laura Knopf, Annabell König (2)

JD

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