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SV Chemie Guben – TSG Lübbenau 23:23 (16:12)

Am letzten Samstag mussten die Frauen der TSG Lübbenau zur schweren Auswärtsfahrt nach Guben antreten. Allen war klar, dass sich die Heimmannschaft für die hohe Niederlage im Hinspiel revanchieren würde. Genau deswegen war leider viel Härte im Spiel sichtbar.

Das Spiel begann und nach einem leichten Abtasten beider Mannschaft und konnten wir nach gut 2 Minuten durch Nicole Maurer mit 0:1 in Führung gehen. Guben glich aber postwended aus. Außerdem überraschten sie uns mit einer sehr offensiven Deckung, so dass wir einige Momente brauchten, um uns darauf einzustellen. Unsere Abwehr hingegen agierte in den ersten Minuten noch zu lückenhaft. Bis zum 3:3 (9.Minute) war es ein ausgeglichenes Spiel. Doch Guben setzte sich mit 3 Treffern in Folge ab, ehe wir unser nächsten Torerfolg erzielten (6:4, 13. Minute). Die Rückraumwürfe der Guberinnen bereiteten uns weiterhin Probleme und die zunehmende Härte gegen uns wurde nicht immer richtig von den Schiedsrichtern geahndet. Doch wir stabilisierten uns in den Folgeminuten und konnten durch Tore von Nicole Maurer (3), Vanessa Jank (1) und Tabea Schmidt (1) auf 10:9 anknüpfen (24. Minute). Leider mussten wir durch eine Zeitstrafe gegen uns erneute Treffer in Kauf nehmen. Somit lagen wir zur Halbzeit mit 16:12 hinten.

In der Kabine versuchte uns Trainer René Borchert weiter zu motivieren und gab uns weitere Tipps. Die Deckung musste kompakter werden und im Angriff sollte man sich die teilweisen großen Lücken zu Nutze machen.

Die zweiten 30 Minuten begannen und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Wir konnten den ersten Treffer der zweiten Hälfte durch Tabea Schmidt erzielen (16:13). Doch erst durch erneute zwei Gegentreffer wurden wir endlich wach (18:13). Unsere Torhüterin Malina Stein nahm in der gesamten Spielzeit immer mehr an Stärke zu und diese nutzten wir zum schnellen Konter über die Außenpositionen. Tore von Vanessa Jank (2) und Jaqueline Drapart (1) führten zum 18:16 Zwischenstand. 20 Minuten waren nun noch zu spielen, aber selbst in 6 Minuten Überzahl erzielten wir nur einen einzigen Treffer. Die Partie wurde nun immer hitziger. Grobe Fouls wurden wenn überhaupt nur mit einem Freiwurf beglückt und der Kampfgeist beider Mannschaften war nun noch deutlicher zu erkennen. In den nächsten Minuten war kein anderes Bild zu sehen, Guben war mit 1-2 Toren vorn und wir bemühten uns an den Ausgleichstreffer ranzukommen. 4 Minuten vor Schluss war es dann endlich soweit, durch ein Tor über Linksaußen war der 22:22 Ausgleich da und wenig später erzielten wir unsere zweite Führung in diesem Spiel (22:23). Die Aufgabe war klar, kein Tor mehr zu zulassen und die Gastgeber zu einem schnellen Abschluss zu drängen. Doch leider landete auch ein weiterer Rückraumtreffer im Netz, aber es waren noch 40 Sekunden zu spielen und wir hatten den Ball. Ausspielen bis die Lücke da ist und dann ein Tor... doch der Wurf wurde von der Gubener Torhüterin pariert und wenig später ertönte das Schlusssignal. Es blieb beim Unentschieden und einem Punktgewinn.

Positiv zu erwähnen ist, dass wir uns nie aufgegeben und bis zum Schluss gekämpft haben. Es gibt aber auch einiges Negatives zu erwähnen: die vielen versteckten, groben Fouls (teilweise im letzten Moment) und Beledigungen hat keine Mannschaft nötig und dies hat auch nichts mehr mit Handball zu tun.

Trotzdem wünschen wir einer sich unglücklich verletzten Spielerin aus Guben eine gute und schnelle Genesung.

Dieses Spiel sollte noch einmal Kraft geben, bevor das nächste Spreewaldderby ansteht. Am 27.01.2018 kommt der HC Spreewald zu uns in die Blau-Gelb-Arena. Zwar konnte man das Hinspiel hoch gewonnnen werden (15:30), aber dennoch ist der Gegner nicht zu unterschätzen, verlor dieser seine letzten Spiele jedoch nur knapp. Anwurf ist zur absoluten Topzeit um 18 Uhr!!

Wir hoffen auf eine lautstarke Unterschtützung!!

Tor: Malina Stein
Feld: Nicole Maurer ( 5), Vanessa Jank (8), Tabea Schmidt (7/4), Jaqueline Drapart (2), Nicole Patallas, Antje Hollmeyer, Linda Dautert, Laura Knopf, Annica Käbel, Annabell König (1)

JD

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