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Am letzten Samstag mussten die Frauen der TSG Lübbenau ihr erstes Spiel im neuen Jahr absolvieren. Wir reisten zum Tabellennachbarn nach Ortrand. Die Aufgabe war eigentlich klar, wollten wir doch die 2 Punkte mit nach Hause nehmen.

Der Anfang verlief aber alles andere als geplant. Unsere Deckung fasste so gut wie gar nicht zu und im Angriff war man wie so oft zu statisch. So gelangen wir schnell in einen zu großen Rückstand (8:0, 10.Min ). Die Auszeit musste von Trainer René Borchert jetzt schon genommen werden, um seine Spielerinnen wach zu rütteln. Erst in der 12. Min. konnten wir unserer erstes Tor durch Nicole Patallas setzen (8:1, 12. Min.). Eigentlich sollte jetzt der Gegenstoß starten, aber an diesem Tage lief irgendwie alles schief. Der Angriff von Ortrand erzielte immer wieder zu leichte Tore durch die mangelnde Absprache und Härte unserer Defensivreihe. Wohingegen unsere Offensive wenig Laufbereitschaft zeigte und somit öfters zu unplatzierten Abschlüssen neigte. Nach 25 Minuten nahm dann die Heimmannschaft ihr Team-Timeout, nicht aber weil der Spielstand eng wurde. Im Gegenteil, sie gönnten sich nur eine Pause, denn es stand 12:2. Auch die Motivation unserer zahlreich mitgereisten Fans konnte uns nicht aufbauen. Trotzdem vielen Dank dafür. Bis zur Halbzeit versuchten wir den Rückstand klein zu halten und mit dem Tor von Tabea Schmidt ging es mit 14:3 in die Kabine.

Bei der Halbzeitansprache versuchten sich die Spielerinnen gegenseitig aufzubauen. Man konzentriere sich jetzt darauf, eine Leistungssteigerung und vermehrte Motivation zu zeigen. Nach dem Wiederanpfiff gelang Ortrand der ersten Treffer. Doch mit einer neuen Angriffsformation konnten wir uns Lücken erspielen und diese Nutzen. Auch durch schnelle Konter über Außen wurden ein paar sichere Treffer auf dem Konto der TSG gelandet. Somit holten wir etwas auf und verkürzten auf 18:10 (40. Min.). Wenn man diese Spielweise beibehalten hätte, wer weiß wie dicht wir noch an die Heimmannschaft herangekommen wären. Aber durch eine doppelte Unterzahl mussten wir wiederrum 3 Treffer in Folge hinnehmen. Auch unsere beiden Torhüterinnen bekamen kaum die Hand an den Ball. Nach 50 gespielten Minuten stand es 22:11 und eine deutliche Niederlage war nicht mehr abzuwenden. Lediglich 2 weitere Tore durch Tabea Schmidt und Jaqueline Drapart setzten wir ins gegnerische Tor bevor die Partie abgepfiffen wurde.

Ein Spielstand von 26:13 war auf der Anzeigetafel zu sehen und hängende Köpfe bei den TSG-Spielerinnen. Zwar könnte man den rutschigen Hallenboden, das Klisterverbot und die ein oder andere komische Entscheidung der Schiedsrichter als Grund nennen... Fakt ist aber, dass die Spielweise der Spielerinnen nicht dem sonst geziegten Niveau entsprach und die Trefferquote viel zu gering ausfiel. Am Ende sind nicht die anderen schuld sondern nur man selbst.

Trotzdem ist jetzt nicht der Zeitpunkt zum Trauern sondern zum Kämpfen !!

Schon am kommenden Sonntag geht es weiter mit einem Heimspiel. Zu Gast ist die Mannschaft der HSG Schlaubetal/Odervorland. Das Hinspiel wurde erfolgreich gewonnen (23:25) und diese Leistung will wieder gezeigt werden. Anwurf ist um 13 Uhr.

Tor: Carina Schulze, Malina Stein
Feld: Tabea Schimdt (7/2), Jaqueline Drapart (1), Laura Knopf (2), Nicole Patallas (1), Annabell König (2), Linda Dautert, Annica Käbel, Jenny Natusch, Franziska Bludau, Vanessa Kaiser, Sarah Kumpis

JD

 

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