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HC IV  :  TSG III  22:30 (HZ 8:14)
 
Als am letzten Sonntag der BM um 11.11 Uhr das heimische Rathaus in närrische Hand gab erwärmten sich seine Sportkameraden im Lübbener "Blauen Wunder" bereits intensiv. Dort stand die Auswärtspartie gegen den HC Spreewald IV auf der November Playlist des Rekordmeisters der Kreisliga E.
Waren es am Freitag nur 6 Spieler die für das Match den Daumen hoch in die Chatgruppe sendeten, so standen bei der Erwärmung letztendlich dann 13 mehr oder weniger fit, handballbegeisterte Spreewälder auf dem Parkett der Lübbener Heimspielstätte. MV Pitti hat es wieder mal geschafft neue Spieler aus dem scheinbar unendlichen Fundus der TSG Akademie zu aquirieren. Ob mit Saisondebütant Hasifusi, A-Jugendsprinter Robin oder der nach 15jähriger Handballbstinenz wiederbelebte Matze, gab es viele neue Gesichter im schicken Gewand der "Dritten" zu sehen. Selbst Sewe, als Vertreter der Abteilung "Lübbenauer Edelrösser", gab seinen Einstand in der Büttner-Truppe. So kam es, das die gemeinschaftliche Erwärmungszeremonie erstmal zu einem kurzen Kennenlerngespräch genutzt wurde. Also so eine Art Speeddating zur besten Frühschoppenzeit.
Der Gastgeber, momentan am anderen Ende der Tabelle angesiedelt, begann das Spiel mit einem stark verjüngten Kader. Vieleicht war das der Grund, das anfänglich nicht zu erkennen war, wer hier der Serienmeister ist. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit bestimmten die Hausherren das Geschehen. Ab dato übernahm dann die neu formierte "Dritte" das Komando auf dem Feld. Durch zügiges Positionsspiel gelang es dem Tabellenführer einige Lücken im gegnerischen Abwehrblock zu finden und diese durch erfolgreiche Torabschlüße zu nutzen. Auch Schufte nahm die ihn übertragenen Halteaufgaben jetzt ernst und parierte, in gewohnt akrobatischer Manier, die Würfe auf seinen Kasten. Mit einer beruhigenden 6 Toreführung gings dann zur Halbzeitkonferenz in die Kabine.
 
Die Konversation dort erinnert allerdings an ein überfülltes Wartezimmer eines Allgemeinmediziners. Statt einer Spielanalyse standen eher kleinere Wehwehchen zur Diskussion welche auch augenscheinlich begutachtet bzw. verbal betröstet wurden. Die Ansprache des MV kam, auf Grund von gepflegten Husteneinlagen, im hinteren Bereich leider nur partiell an. Irgendwas mit desinfizieren habe ich noch verstanden. Also wurde ab nun beim kreisen des roten Traubensaftkonzentrats die Öffnung des Auslaufbehälters Laborkonform abgeflammt.
 
Im 2. Durchgang ließen es die Lübbenauer etwas ruhiger angehen. Da das verwalten von Vorsprüngen deffinitiv nicht zur Kernkompetenz der "Dritten" gehört kam es wie es kommen musste. Der Gastgeber kämpfte sich bis auf 3 Tore heran und veranlasste den MV dazu den grünen Karton am Zeitnehmertisch zu platzieren. Mit ruhiger Stimme und vielen guten Ideen im Gepäck, leitete Pitti das einminütige Bereatungsgespräch am Spielfeldrand. Jetzt wo er das nächste Lebensjahrzent in Angriff genommen hat wirkten seine Anweisungen noch weiser wie vor ein paar Wochen. Und so nahmen die TSG Männer umgehend wieder Fahrt auf und bauten den Vorsprung Schritt für Schritt aus. Auch die Schiedsrichter (**xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx).
Mit Robin hatten wir einen sicheren Vollstrecker unserer Konterläufe in unseren Reihen. Da kann man auch ganz klar die Handschrift seines, sichtlich stolzen, A-Jugendtrainers Herrn Bernhardt erkennen. Auch er pflegte in seinen besten Zeiten den Konterabschluß ca. 10m vor dem Tor mit Auge abzuschließen. Hat natürlich auch den Vorteil das der Rückweg nicht ganz so weit ist. Fast mit der Schlußsirene gelang es Newcomer Matze zum Tor Nr. 30 einzunetzen. In guter alter Tradition ermächtigt ihn das beim nächsten Auftritt der "Dritten" in eigener Halle am 02.12.18 eine Kiste zu geben. Also in nächster Zeit schön die Kauflandwerbung studieren falls mal ein Premium-Pils im Angebot sein sollte.
 
Fazit
1. Einen Dank nochmal an Robin, Matze, Hasifusi und dem äußerst gut frisierten Sewe für ihr spontanes Engagement bei der "Dritten". Ihr habt Euch damit für deutlich mehr qualifiziert.
2. Das mit dem 7-Meter werfen müssen wir wohl noch etwas üben, da bekommt ja das Niveau selbst im Keller noch Höhenangst.
3. Da das ja unser einziger Novemberauftritt war kann ich es nur begrüßen das einige Sportler die Zeit nutzen um in einem Höhentrainingslager konditionelle Defizite aufzuarbeiten.
4. **- Erklärung: Die gesamte Schiedsrichterbewertung kann auf Grund neuer Verbandsrichtlinien jetzt nur noch mit einer TSG+ Mitgliedschaft gelesen werden. Diese kann ausschließlich nur beim Kassenwart der "Dritten" käuflich erworben werden.
 
Tor: Schufte, Lünse, Raik
Feld: Steven 9, Sewe 4, Robin 3, Hasifusi 1, Rissi 2, Berni 4, Schorsch 1, Matze 3, Noldchen 2, Borchi
MV: Pitti, Stäbchen
 
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